Bürgerkreis
Herbede

AG Herbeder Ausbildungsinitiative (HAI)

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  1. Ausbildungsplätze am Wohnort - Ein Stadtteil organisiert einen Ausbildungsverbund

Träger/Anschrift

Herbeder Ausbildungsinitiative HAI (z.Z. Interessengemeinschaft)

c/o Bürgerbüro

Meesmannstr. 47, 58456 Witten

Tel.: 02302-91750-10

Fax: 02302-429594

e-mail: anfrage@buergerbuero-herbede.de


Ansprechpartner

Herr Jacob, Tel.: 02302-31355, Fax: 02302-32568

Herr Schröder, Tel.: 02302-9760, Fax: 02302-97655

Frau Winkelmann, Tel.: 02302-9175033, Fax: 02302-9175039


Vorteile der Ausbildung im Stadtteilverbund: Umfassende Erleichterungen für den einzelnen Betrieb (organisatorisch, finanziell und inhaltlich)

  1. Organisatorisch

    1. Vermittlung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen für geeignete Bewerber

    2. Kooperation mit Schulen, Behörden und anderen Institutionen

    3. Koordinierung der Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen und Ämtern (Schulverwaltung, Berufsschule, Aus- und Weiterbildungsinstitute)

    4. Entlastung von organisatorischen Aufgaben (Vertragsabschlüsse, Kontrollen des schulischen Erfolgs, Organisation von Nachhilfeunterricht und Prüfungsvorbereitungen etc.)

    5. Vorbereitender und ausbildungsbegleitender Unterricht der Schulen, VHS o.ä.

    6. Qualifizierte Konfliktberatung

    7. Die Eigenständigkeit der Betriebe wird nicht angetastet: Die eigenen Auszubildenden können sich zeitweilig in einem Partnerbetrieb befinden. Die notwendige Abstimmung soll zwischen den Partnerbetrieben erfolgen, der Verein ist dabei behilflich; den Auszubildenden ist lediglich die Vollständigkeit der Berufsausbildung nachzuweisen


  1. Finanziell

    1. Gemeinsame Finanzierung der Ausbildung durch Mitgliedsbeiträge und Fördermittel (Die Vergütung der Auszubildenden erfolgt z.B. durch den Verein auf der Basis eines Wirtschaftsplans)

    2. Zugang zu Fördermitteln

    3. Bereitschaft zur qualifizierten Ausbildung; Ausbildungsabgabe erübrigt sich


  1. Innovativ

    1. Gemeinsame, branchenübergreifende Präsentation des eigenen Betriebes und damit besondere Profilierung der einheimischen Wirtschaft, inklusive sehr kleiner und hochspezialisierter Betriebe

    2. Übernahme von Verantwortung zur Ausbildung der Kinder unseres Stadtteils

    3. Mehrere Betriebe könnten einen Azubi ausbilden (auch branchenübergreifend)

    4. Potenzielle Mitarbeiter/Nachfolger erwerben nicht nur fachliche, sondern auch größere soziale Kompetenz in Bezug auf ihren Arbeits- und Wohnort

    5. Informationen über neue Lehrberufe und Möglichkeit zur Entwicklung neuer Berufsbilder

    6. Kreative, anspruchsvolle Gestaltungsmöglichkeiten, vergleichbar mit den Ausbildungsstandards großer Firmen

    7. Ausbildungsnachweis mit eigenem Label

    8. Langfristige Planbarkeit für Betriebe/Schulen/Auszubildende

    9. Größere Unabhängigkeit von Konjunktur und einzelbetrieblicher Personalsituation

    10. Der Ausbildungsverbund kann eine Initiativfunktion für weitergehende zwischenbetriebliche Zusammenarbeit haben

Edith Winkelmann, 08.09.03

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